Branchenlösungen wie MetallRente, KlinikRente und ChemieRente sind für Millionen Beschäftigte mehr als ein Randthema. Sie bieten Vorteile, weil sie genau dort ansetzen, wo klassische Versicherungslösungen zwar greifen, aber nicht ausreichend auf die branchenspezifischen Bedürfnisse der Beschäftigten zugeschnitten sind. Und das insbesondere in sensiblen Vorsorgethemen wie der Arbeitskraftabsicherung.
In vielen Branchen, von der Industrie über Forschung bis zur Pflege, schließen sie zentrale Versorgungslücken. Aus meiner täglichen Erfahrung weiß ich: Diese Systeme sind ein echter Türöffner, gerade weil sie die Sprache ihrer jeweiligen Zielgruppen sprechen und den Alltag der Menschen abbilden.
Ganz ehrlich: Bis vor Kurzem wusste ich nichts Genaues über diese speziellen Branchenlösungen, ich glaube das geht auch vielen Maklern so. Man hat es mal irgendwo gelesen, aber weiß nicht genau, was es heißt. Deshalb möchte ich die aus meiner Erfahrung entscheidenden Vorteile in der Beratung mit den Branchenlösungen hier im Maklerblog teilen.
Mehr zu den Branchenlösungen MetallRente, KlinikRente und ChemieRente finden Sie direkt im Swiss Life Maklerportal WebOffice.
BranchenlösungenDie Kraft der Branchenlösungen – was macht sie so besonders?
Als freie Maklerbetreuerin und in der Beratung erlebe ich regelmäßig, wie sehr gerade die Beschäftigten in Industrie, Pflege und Chemiebranche den Wert einer passgenauen Absicherung unterschätzen. Die Berufe in diesen Branchen sind oft körperlich fordernd, vielfach gesellschaftlich bedeutsam und zukunftsträchtig.
In vielen dieser Berufe werden attraktive Gehälter gezahlt, während es aber auch Tätigkeiten mit eher geringer Entlohnung gibt. Der große Vorteil der Branchenlösung: Alle Beschäftigten und ihre Angehörigen haben gleichermaßen Zugang, unabhängig von Beruf, Tätigkeit oder Einkommen.
MetallRente
Mit über einer Million versicherten Beschäftigten aus deutschlandweit mehr als 50.000 Unternehmen ist die MetallRente der Platzhirsch der Versorgungswerke. Sie schließt nicht nur die Metall- und Elektroindustrie ein, sondern auch teilnehmende Branchen wie Holz, Textil, Kunststoff und immer stärker die IT.
Alle Details rund um die Branchenlösung MetallRente finden Sie übersichtlich im Swiss Life Maklerportal WebOffice.
Swiss Life MaklerportalSowohl Verbraucherinnen und Verbraucher als auch Beraterinnen und Berater wissen oft gar nicht, dass nicht nur die typischen Berufsbilder wie Mechatroniker oder Elektriker, sondern beispielsweise auch Büropersonal, kaufmännische Fachkräfte und Ingenieure profitieren können.
Weitere Informationen über die MetallRente erhalten Sie auf der offiziellen Webseite.
MetallRente.deKlinikRente
Ob Klinik, Reha oder Pflegeheim – in über 6.000 Einrichtungen wird bereits eine bAV über die KlinikRente angeboten. Damit erreicht die Branchenlösung ein enormes Potenzial: Über 6.000.000 Beschäftigte im Gesundheitswesen können von dieser Absicherung profitieren. Ganz gleich, ob sie etwa in einer Klinik, einer Rehaklinik oder in einer Physiotherapiepraxis tätig sind.
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Swiss Life MaklerportalDie Branchenlösung setzt damit die Benchmark, wenn es um die Absicherung von Berufen im Gesundheitswesen geht. Doch ganz wichtig: Nicht nur die medizinischen Berufe können ihre Arbeitskraft absichern - auch alle anderen Beschäftigten. Vom Koch in der Kantine bis zum IT-Spezialisten in einer Klinik, das Berufsbild ist dabei nicht relevant.
Weitere Informationen über die KlinikRente erhalten Sie auf der offiziellen Webseite.
KlinikRente.deChemieRente
Alle Beschäftigten in den über 28 sogenannten IGBCE-Branchen haben Zugang zu den Produkten der ChemieRente. Dazu gehören die Chemieindustrie, die Energiebranche sowie Keramik-, Glas- und kunststoffverarbeitende Industrien.
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Swiss Life MaklerportalDie Vielfalt der dortigen Jobs (von Laborhelfern über die Produktion bis hin zu Forschung und Entwicklung) macht die Beratung besonders abwechslungsreich, aber auch anspruchsvoll.
Weitere Informationen über die ChemieRente erhalten Sie auf der offiziellen Webseite.
AKS Flex IG BCEBranche, Belegschaft, Besonderheiten: Worauf es ankommt
Ein entscheidender Vorteil ist, dass es bei der Arbeitskraftabsicherung nicht darauf ankommt, einen bestimmten Beruf auszuüben, um die Branchenlösungen nutzen zu können. Sondern dass es alleine darauf ankommt, dass man in einer der zu den Versorgungswerken gehörenden Branchen arbeitet.
Es kommt also nicht auf den Beruf, sondern auf die Branche an, ob man die Vorteile der Branchenlösungen nutzen kann. Aber auch bei einem Branchenwechsel bleibt der Versicherungsschutz bestehen: einmal versichert, immer versichert. Zudem profitieren die Begünstigten zusätzlich noch von Großkundenkonditionen, sprich von einem Beitragsvorteil.
Die Zugehörigkeit zu „ihrer“ Branche steigert die Identifikation der Kunden enorm. Bei allen drei Branchenlösungen erleben wir, dass Versicherte ihren Vertrag selbst Jahre später nicht einfach vergessen oder umdecken wollen, weil das Produkt ein Stück berufliche Identität darstellt. Gerade Menschen, die häufig noch wenig Kontakt zur Versicherungsbranche hatten, schätzen diesen Wiedererkennungseffekt.
Wer profitiert am meisten, und warum?
Wie wir alle wissen, kann es bei Kunden ein weit verbreiteter Irrtum sein, dass nur Besserverdiener eine leistungsstarke Arbeitskraftabsicherung benötigen. Gerade Beschäftigte mit „normalen“ Einkommen, zum Beispiel bei Schichtarbeitern, Azubis, Pflegekräften, haben im Fall der Fälle nur wenig Rücklagen.
Dass über eine Branchenlösung auch Menschen mit geringeren Einkommen Zugang zu leistungsstarken Policen haben, ist ein sozialer Quantensprung und gehört aus meiner Sicht in eine verantwortungsbewusste Beratung.
Mein Fazit
Versorgungswerke wie MetallRente, KlinikRente und ChemieRente bieten Chancen für alle und sind dabei passgenau, flexibel und leistungsstark. Für uns Maklerinnen und Makler eröffnet sich hier ein vielversprechendes Tätigkeitsfeld, das durch die starke Identifikation der Versicherten mit ihrem Versorgungswerk ein nachhaltiges und bestandssicheres Geschäft ermöglicht.
Im nächsten Beitrag widme ich mich der Frage, wie wir das Vertrauen von Entscheidern und Belegschaften gewinnen können - und warum Authentizität und echte Nähe dabei wichtiger sind als jede Hochglanzbroschüre.
Titelbild: © Dr. Alexandra Handerer