Als ältester Lebensversicherer Deutschlands mit Wurzeln in der Sterbekasse hat sich die VPV ein klares Ziel gesetzt: Marktführer im Bereich Sterbegeld zu werden. Dafür wurden die beiden Tarife im vergangenen Jahr komplett überarbeitet. „Wir haben unsere beiden Tarife komplett neu aufgelegt und ich glaube, das ist uns sehr gut gelungen“, so Joana Pozzetto, Regionaldirektorin Landesdirektion West bei der VPV.
Basistarif und Premiumtarif: Zwei Wege zum Sterbegeldschutz
Der Basistarif richtet sich vor allem an jüngere, gesundheitlich unbelastete Kundinnen und Kunden und ist ab 18 Jahren ohne Gesundheitsprüfung abschließbar, bei einer konstanten Wartezeit von drei Jahren und sofortiger Leistung bei Unfalltod. Im Maklermarkt setzt sich allerdings vor allem der Premiumtarif durch: Er enthält alle Leistungen des Basistarifs, zusätzlich gestaffelte Wartezeiten, eine doppelte Leistung bei Unfalltod und als einzige Gesellschaft am Markt eine Dread-Disease-Leistung.
Im Premiumtarif gilt: Je älter die Kundin oder der Kunde beim Abschluss ist, desto kürzer die Wartezeit. Ab 60 Jahren beträgt sie nur noch ein Jahr, zwischen 40 und 60 Jahren zwei Jahre, zwischen 18 und 40 Jahren drei Jahre. Bei einem Unfall entfallen die Wartezeiten vollständig.
Vorgezogene Leistung im Härtefall und einfacher Abschluss
Ein Alleinstellungsmerkmal am Markt ist die vorgezogene Todesfallleistung, auch Dread Disease genannt: Wird ärztlich attestiert, dass die verbleibende Lebenserwartung nur noch zwölf Monate beträgt, kann die Versicherungssumme bereits zu Lebzeiten ausgezahlt werden, etwa für eine letzte Reise oder eine Familienfeier.
Für Makler und Maklerinnen ist der Abschluss dabei unkompliziert: Benötigt werden lediglich eine Maklervollmacht, ein Ausweisdokument und eine Willenserklärung, ein persönlicher Termin beim Kunden ist nicht erforderlich. Da keine Gesundheitsprüfung erfolgt, bleibt der Tarif auch für gesundheitlich vorbelastete Kundinnen und Kunden zugänglich, oft die einzige Möglichkeit, noch einen Risikotarif abzuschließen.
Auszeichnungen und Überschussbeteiligung
Die neuen Tarife wurden von Morgen & Morgen mit fünf Sternen sowie von Focus Money mit „sehr gut“ bewertet. Seit zwei Jahren erzielt die VPV zudem mit die höchsten Überschüsse am Markt, aktuell rund 3,75 Prozent, die direkt an die Kundinnen und Kunden weitergegeben und zur Beitragssenkung genutzt wurden.
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