Andreas Grimm, Geschäftsführer des Resultate Instituts, stellt in drei Videos den neuen Bestandswertrechner vor. Wenige Eingaben, eine Spanne statt einer Fantasiezahl und ein Blick darauf, wie sich dein Bestand in fünf Jahren entwickeln könnte.
Es ist die Frage, die Andreas Grimm auf jeder Veranstaltung zuerst hört: Was zahlt man denn momentan für einen Maklerbestand? Seine ehrliche Antwort lautete bisher meist: Es kommt drauf an. Auf die Kunden, auf das Geschäftsmodell, auf die Kostenstruktur, auf den Käufer. Jedes Mal einen eigenen Vortrag über Bestandsbewertung zu halten, war auf Dauer keine Lösung. Also hat das Resultate Institut die Antwort in ein Tool gepackt.
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Bestand bewertenHerausgekommen ist der komplett neu entwickelte Bestandswertrechner. Das Versprechen: minimaler Erfassungsaufwand, maximaler Erkenntnisgewinn. Ob das hält, haben wir uns im Gespräch mit Andreas Grimm ganz genau angesehen.
Kein BWL-Studium nötig
Um deinen Bestand zu bewerten, musst du kein Experte für Unternehmensbewertung sein. Der Rechner fragt ab, was du ohnehin im Kopf oder in der Buchhaltung hast: Geschäftsmodell, Rechtsform, Sparten, Courtageeinnahmen und die wichtigsten Kosten. Dazu kommen fünf kurze Fragen zur Qualität deines Betriebs, etwa zur Altersstruktur deiner Kunden, zum Digitalisierungsgrad und dazu, wie stark alles an dir als Inhaber hängt.
Das Entscheidende: Der Rechner unterscheidet sauber zwischen dem Verkauf des Kundenbestands und dem Verkauf des ganzen Unternehmens. Und er zeigt, welche Rolle die Platzierungsstrategie für den erzielbaren Preis spielt.
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Mehr InformationenEin Korridor statt einer Zahl
Im zweiten Video wird es konkret. Andreas Grimm rechnet live einen typischen Sachmakler durch: Einzelunternehmer, 150.000 Euro Courtage, eine Bürokraft, solides Wachstum. Das Ergebnis ist keine einzelne Zahl, sondern eine realistische Bandbreite, vom Worst Case bis zum Best Case. Wie weit die auseinanderliegt und was passieren muss, damit ein Verkäufer am oberen Ende landet, dürfte dich überraschen. Stichwort: „strategische Gier“ auf Käuferseite.
Außerdem zeigt Grimm, wie das fertige PDF-Exposé aussieht, und was nach der Bewertung passiert. Der Rechner gleicht den Bestand nämlich direkt mit der Nachfolger- und Investorendatenbank des Instituts ab. Im Beispiel suchen 270 registrierte Kaufinteressenten genau so einen Bestand.
Jetzt verkaufen oder in fünf Jahren?
Wenn du weiterdenken willst, steigst du in die Was-wäre-wenn-Analyse ein. Hier kannst du durchspielen, wie sich der Wert entwickelt, wenn du investierst oder den Bestand bewusst auslaufen lässt. Und die Frage, die in der Branche fast schon Glaubenssache ist, wird nüchtern durchgerechnet: Einmalkaufpreis oder Maklerrente, inklusive steuerlicher Auswirkungen.
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Mehr InformationenWarum derselbe Bestand unterschiedlich viel wert ist
Im dritten Teil geht es um den Markt. Die Datenbasis des Rechners speist sich aus den Transaktionen, die das Resultate Institut seit mehr als zehn Jahren begleitet, und wird etwa alle zwei Monate nachjustiert. Ergänzend fließen die Auswertungen des AfW-Vermittlerbarometers ein.
Andreas Grimm erklärt, warum es „den einen Preis“ nicht gibt: Ein klassischer Nachfolger muss den Kauf meist finanzieren und kann deshalb weniger zahlen als ein Maklerkollege aus der Region, der Synergien heben kann. Ein Grund, warum sich Senior und Nachfolger so oft schwer einig werden.
"Der Markt wird leergefegt"
Die Nachfrage ist enorm: Mittelständische Makler, Großmakler, kleine Makler auf Wachstumskurs und Private-Equity-Häuser konkurrieren um Bestände. Gleichzeitig halten Maklerpools mit eigenen Bestandskaufmodellen viele kleine Bestände bei sich. Die Folge beschreibt Grimm ohne Umschweife: Die Preise sind deutlich höher als früher.
Und falls du selbst eher auf der Käuferseite stehst, hat er eine Rechnung parat, die zum Nachdenken anregt: Warum sich ein Zukauf aus seiner Sicht oft schneller bezahlt macht, als viele denken, und warum er darin eine der besten unternehmerischen Entscheidungen sieht.
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Mehr InformationenProbier es selbst aus
Den Bestandswertrechner findest du ab sofort auch hier auf dem Maklerblog, direkt verlinkt im Profil des Resultate Instituts:
Bestandswert berechnen
Ein paar Minuten Zeit und die Zahlen aus deiner letzten Jahresauswertung reichen für eine erste Einschätzung.