So kurz vor dem Abi, Ende der 80er, da eierte ich noch in wenig herum, was die Berufswahl betraf. Eine Zeit lang pendelte ich etwas romantisch zwischen einer Musikerkarriere und Astrophyiker. Meine Mama redete mir ins Gewissen: „Mach’s wie ich, werd Lehrer. Das ist sicher, und mit Leuten kannst Du doch.“ Mein Papa war anderer Meinung: „Geh in die Medien, am besten in die Werbung. Da verdient man mit ein paar Ideen das dicke Geld, und man muss nicht viel dafür arbeiten.“
Am Ende ist dann (erstmal) ein Journalist draus geworden. Ich erinnere mich noch gut an meinen ersten Zeitungsartikel, der im Sommer 1991 in der Segeberger Zeitung erschien. Es war keine besonders aufregende Geschichte. Es ging um einen Landfrauenverein in einem kleinen Dorf im Kreis Segeberg, im Herzen von Schleswig-Holstein. Auf dem Termin an jenem sonnigen Sonntagnachmittag, da musste ich gefühlt jede einzelne dieser unfassbar mächtigen Torten kosten, sonst wären die Damen beleidigt gewesen. Puhh, war mir schlecht. Seitdem hasse ich vor allem eins: Buttercreme.
Ein paar Tage später hielt ich das frisch gedruckte Blatt in der Hand, war stolz wie Bolle und dachte mir: „Wahnsinn, der ist wirklich von mir. Und den lesen jetzt ein paar Tausend Leute.“
Diese Flamme ist bis heute nicht erloschen. Nur brennt sie jetzt für digitale, für interaktive Medien. Und das schon seit der Jahrtausendwende, als ich mich mit meinem ersten Digitalunternehmen selbständig machte.
Mit dem Maklerblog haben wir bei NewFinance nicht nur – Novum bei uns – ein eigenes Medium, ein eigenes Label gestartet. Ich habe mir insgeheim auch einen kleinen, persönlichen Traum erfüllt: Seit ich in der Versicherungs- und Finanzwelt unterwegs bin (seit mindestens 2008), denke ich mir: Diese Medienwelt in dieser verrückten Branche müsste man doch mal neu erfinden. Ganz neu.
Voilà: Hier sind wir 🙂
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