Viele Versorgungswerke stehen auf dem Fundament starker Konsortien. Was bedeutet das für die Beratungsqualität, den Leistungsumfang und die Sicherheit für unsere Kunden? In diesem Beitrag nehmen wir die Konsortialstruktur von KlinikRente, MetallRente und ChemieRente unter die Lupe, mit der Swiss Life als Konsortialführerin.
MetallRente
Gegründet wurde die Metallrente 2001 durch die Sozialpartner IG Metall und Gesamtmetall als gemeinsame Branchenlösung für die Metall- und Elektroindustrie. Rasch hat sich der Kreis der teilnehmenden Branchen erweitert: Heute gehören neben der Kernbranche zahlreiche Unternehmen aus Stahl, Holz, Kunststoff, Textil, IT, Telekommunikation und vielen weiteren Sektoren dem Versorgungswerk an.
Die MetallRente ist damit Deutschlands größtes branchenübergreifendes Versorgungswerk. Mit aktuell mehr als einer Million versicherten Beschäftigten und über 50.000 teilnehmenden Unternehmen. Das MetallRente-Konsortium ist paritätisch von Gewerkschaft und Arbeitgeberverband geführt. Zu den Konsortialpartnern zählen die Swiss Life als Konsortialführerin in der Arbeitskraftabsicherung, Allianz, R+V und weitere große Versicherer.
Welche Sektoren über die MetallRente versichert werden können, zeigt die aktuelle Positivliste.
Mehr erfahrenKlinikRente
Charakteristisch für die KlinikRente ist die enorme Berufsvielfalt. Angefangen bei klassischen Kranken- und Altenpflegern, Hebammen, MTAs, Ärzten und Zahnärzten, Apothekern, Psychotherapeuten, medizinischen Fachangestellten, Verwaltungsangestellten, Laborpersonal, Rettungsdienst, Physiotherapeuten bis hin zu Führungskräften, Servicepersonal und Azubis. Nahezu alle Gesundheitsberufe finden Zugang zum Schutzpaket der KlinikRente.
Welche Sektoren über die KlinikRente versichert werden können, zeigt die aktuelle Positivliste.
Mehr erfahrenChemieRente
Die ChemieRente ist das jüngste der drei großen Branchen-Versorgungswerke und adressiert über drei Millionen Beschäftigte in mittlerweile 28 verschiedenen IGBCE-Branchen.
Ferner können auch, wie bei der MetallRente und der KlinikRente, Familienangehörige profitieren. Denn auch hier besteht das Konsortium aus führenden und finanzstarken Versicherern, federführend Swiss Life als Konsortialführerin sowie Allianz und R+V als weitere Konsorten.
Nicht nur Chemieberufe – vom Chemielaboranten über den Chemikanten bis hin zum Chemieingenieur – profitieren, sondern alle Berufe, die in einer der 28 angeschlossenen Branchen tätig sind. Dazu gehören zum Beispiel auch Bürokaufleute, Lageristen, Produktionsmitarbeiter sowie weitere Tätigkeiten in Unternehmen mit IGBCE-Bezug, etwa in Zulieferbetrieben.
Dies gilt neben den Kernbranchen Chemie und Pharma auch für viele weitere Branchen wie Energiewirtschaft, Kunststoff- und Papierindustrie, Umwelttechnologie, Lederverarbeitung und weitere.
Welche Sektoren über die ChemieRente versichert werden können, zeigt die aktuelle Positivliste.
Mehr erfahrenSo funktionieren die Konsortien: mehr Sicherheit, mehr Service
Jede dieser Branchenlösungen wird von mehreren Versicherungsunternehmen getragen - im Bereich der Arbeitskraftabsicherung unter der Swiss Life als Konsortialführerin. Was heißt das konkret? Risiken werden gestreut, Konditionen bleiben langfristig stabil und im Leistungsfall gibt es eine zentrale, klar geregelte Anlaufstelle, wie zum Beispiel die CLARA-Leistungsprüfung.
Die Vorteile für Kunden und Makler im Überblick
- Stabile Preise und Konditionen, gerade auch in wirtschaftlich turbulenten Zeiten.
- Mitversicherung von Familienangehörigen je nach Tarifgestaltung möglich, vor allem bei der betrieblichen Absicherung und der Arbeitskraftabsicherung.
- Geringe Stornoquoten: Die hohe Identifikation der Kunden mit Versorgungswerken zahlt sich für Makler in Form niedriger Abgänge aus.
- Übertragbarkeit: Bleibt der Kunde in der Branche, kann er den Schutz auch beim Arbeitgeberwechsel behalten. Das gilt im Bereich AKS sogar generell, da es sich um einen Privatvertrag handelt.
- Bessere Annahmequoten: Insbesondere bei Betriebsvereinbarungen sind Aufnahmehürden deutlich geringer.
Mehrwert für Makler: Ablauf und Betreuung
Als Makler erhält man schnellen Support, individuelle Schulungen, passgenaues Beratungsmaterial (bei Swiss Life im Bereich bAV zu meiner Freude auch mehrsprachig) und immer einen festen Ansprechpartner. Mein Young Professionals Netzwerk und ich haben hier sehr gute Erfahrungen gemacht.
Sprich den Key Account deines Pools für die Swiss Life oder den Maklerbetreuer, der für Dich zuständig ist, einfach mal auf das Thema an. Wenn du gerne meine Unterstützung bei jeglicher Risikoprüfung haben möchtest oder wissen willst, welche Vorteile wir in der Zusammenarbeit mit der Swiss Life noch für Makler entdeckt haben, dann kontaktiere mich gern.
Fazit
Die gebündelte Erfahrung, finanzielle Stärke und Innovationskraft der Konsortien sind ein starkes Argument. Nicht nur für Kunden, sondern auch auf Beraterseite.
Im letzten Teil der Serie geht es um nachhaltigen Vertriebserfolg, Weiterbildung und die Zukunft des Marktes. Wie bleiben wir als Maklerinnen und Makler fit für die nächsten Herausforderungen? Das erfährst du am 2. Oktober hier auf dem Maklerblog!
Titelbild: © Dr. Alexandra Handerer
Hier geht es zum vorherigen Artikel: Risikoprofile und Absicherungsbedarf: Was macht die Zielgruppen besonders?