Ich sage es ganz klar: Die Beitragsdynamik in der Altersvorsorge wird viel zu oft unterschätzt. Für mich ist sie ein echter Booster, der viel mehr kann als nur die Beiträge automatisch erhöhen. Gerade bei der Altersvorsorge ist das ein wichtiges Thema und für mich ein Hebel, den jede Beraterin und jeder Berater kennen und nutzen sollte.
Was ist Beitragsdynamik überhaupt?
Kurz gesagt: Mit der Dynamik passen wir den Beitrag alle paar Jahre nach oben an. So gleicht man die Inflation aus und sorgt dafür, dass die spätere Rente nicht an Wert verliert. Bei mir sind es meistens 10 Prozent, die jährlich als Option drinstehen.
Aber ganz ehrlich: Ich empfehle nicht, die Dynamik jedes Jahr zu ziehen. Das wird auf Dauer zu teuer und bringt niemandem was. Alle drei Jahre ist ein guter Rhythmus. So schafft man eine Balance zwischen Beitrag, Wertsteigerung und Inflationsausgleich. Wenn es nicht notwendig ist, gibt es in modernen Tarifen die Option, der Dynamik beliebig oft zu widersprechen.
Warum ist das mehr als nur ein Mehrbeitrag?
Ein großer Vorteil der Beitragsdynamik liegt bei der Berufsunfähigkeitsversicherung im Verzicht auf Gesundheitsprüfungen im Rahmen der Erhöhungen. Wenn mal eine Nachversicherungsgarantie nicht genutzt wurde oder man sie überhaupt nicht hat, können wir den Schutz trotzdem erhöhen. Das ist extrem wichtig, denn je älter man wird, desto schwerer wird es, die Gesundheitsprüfung zu bestehen.
Zusätzlich bleibt die Altersvorsorge bei gekoppelten Verträgen durch diese Dynamik am Laufen, auch wenn der Kunde berufsunfähig wird. Denn der Versicherer übernimmt dann die Beiträge, und die Dynamik läuft weiter. Das ist für mich ein unsichtbarer aber starker Schutz, der oft zu wenig beachtet wird.
Ein Praxisbeispiel: Ich rechne gerne mit echten Zahlen: Wenn man 25 Jahre lang 200 Euro im Monat zahlt und eine Rendite von 6 Prozent annimmt, kommt man ohne Dynamik auf etwa 135.000 Euro. Mit einer 10-prozentigen Beitragsdynamik sind es rund 250.000 Euro. Heißt: Die Ablaufleistung ist fast verdoppelt. Das zeigt, was langfristig möglich ist, wenn man den Zinseszinseffekt nutzt.
So erkläre ich meinen Kundinnen und Kunden Dynamik
Viele Kundinnen und Kunden verstehen erstmal nur die Beitragserhöhung. Da sage ich dann: „Du musst die Dynamik ja nicht nehmen. Es ist eine Option. Aber wenn du die nicht nutzt, verzichtest du auf eine echte Wertsteigerung. Und das wäre schade.“ Der Beitrag wächst, ja, aber dafür steigt auch deine spätere Leistung deutlich an – und das ohne erneute Gesundheitsprüfung.
Manche Kundinnen und Kunden sagen „Mir wird das zu teuer.“ Dann kann ich auch empfehlen, die Dynamik mal auszusetzen. Das ist kein Problem. Aber meistens lohnt es sich, sie mitzunehmen – gerade wenn das Gehalt steigt.
Warum sollte jeder Makler das Thema dynamisch spielen?
Es gibt starke Unterschiede bei den Tarifen. Nicht viele Anbieter bieten 10 Prozent Dynamik an. Aber genau diese Höhe brauchen wir, um langfristig echten Inflationsausgleich und Wertsteigerung zu erzielen. Für Gutverdienende, Selbstständige und Akademikerinnen sowie Akademiker ist das ein Muss in der Beratung.
Ich sage immer: Dynamik ist kein Gimmick, sondern ein Werkzeug. Es erfordert zwar etwas mehr Aufwand in der Beratung, aber das zahlt sich aus. Wer seine Kundschaft dauerhaft erfolgreich begleitet, gewinnt deren Vertrauen langfristig.
Bei der Basisrente von Swiss Life ist eine Beitragsdynamik von bis zu 10 % möglich – ein entscheidender Vorteil, um langfristig Inflationsausgleich und reale Wertsteigerung zu erzielen. Detaillierte Informationen zum Produkt Swiss Life Maximo findest Du im Maklerportal WebOffice:
Swiss Life Maximo: RürupMein Fazit:
Für mich ist die Beitragsdynamik Pflicht in der Altersvorsorge. Keine Beraterin und kein Berater, die oder der ernsthaft Verantwortung übernimmt, sollte darauf verzichten. Sie sichert den Werterhalt und ermöglicht in guten Fällen eine echte Rendite.
Für meine Mandantinnen und Mandanten ist das der Motor, der ihre Vorsorge voranbringt. Probiert es aus! Eure Kunden werden es euch danken.
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Titelbild: © Niclas Denzer